Mit EnergyBus in die Zukunft

Katja Söhner-Bilo Katja Söhner-Bilo 21.08.2015 Allgemein 0 Kommentare

Mit EnergyBus in die Zukunft

„Warum hebt Ihr den EnergyBus so hervor?“, „Was ist das Besondere an EnergyBus?“, oder „Warum hat sich binova für den EnergyBus entschieden?“ sind Fragen die uns immer wieder gestellt werden. Hier ein Versuch diese Fragen zu beantworten. Bisher haben alle existierenden Pedelecsysteme mehr oder weniger ihr eigenes Kommunikationsprotokoll, ihre eigene Sprache, wenn man so will. Das bedeutet, die Motoreinheit eines Pedelecsystems kann NUR mit der im System vorgesehenen Batterie und dem vorgesehen Display kommunizieren, sprich funktionieren.
EnergyBus hat es sich zum Ziel gesetzt, die Sprache der Pedelecs zu vereinheitlichen. Mit dem EnergyBus-Protokoll wird ein Standard erarbeitet, der definiert, über was sich die einzelnen Komponenten wie unterhalten sollen um in Pedelecs einwandfrei zu funktionieren. So ist es möglich, dass:

a) der Austausch von Komponenten möglich wird. Das heißt, zukünftig werden sich Endverbraucher ihre Pedelecs mit allen Komponenten selbst konfigurieren können. So wie man heute jeden Drucker, den man käuflich erwerben kann durch den USB Stecker an jeden beliebigen Rechner anschließen kann und die Geräte funktionieren, so werden Endkunden sich ihr Display, ihre Batterie und ihren Motor so aussuchen können, dass ihre Pedelecs nach den ganz eigenen Bedürfnissen und Notwendigkeiten ausgestattet sind.

b) Öffentliche Lade- und Verleihstationen möglich und sinnvoll realisierbar werden. Wenn es einen Standard gibt, kann man unterschiedlichste Varianten eines Pedelecs in einer Verleihstation anbieten und jeder kann sich das Pedelec wählen, welches er benötigt. Bedenkenlos kann das eigene Pedelec an jeder öffentlichen Ladestation geladen und sicher verschlossenen werden und es muss nicht mehr die eigene ‚Ladeinfrastruktur’ (Ersatzakku oder Ladegerät) im Rucksack dabei sein. „Und warum hat sich binova für den EnergyBus entschieden?“ werden wir oft gefragt.
„Ist es nicht viel besser, wenn alles komplett bei Euch gekauft wird?“
Zum Einen macht es einem der Verein sehr leicht an komplexe Daten zu kommen und den Standard umzusetzen. Zum Anderen ergibt es einfach unglaublich Sinn. Ist man wirklich auf der Suche nach sinnvollen alternativen Mobilitätskonzepten für Städte, dann kann es nur das Ziel sein, einen einheitlichen Standard zu verfolgen. So kann es dann auch für kleine Firmen und Entwickler möglich werden, ihre Ideen und Konzepte Wirklichkeit werden zu lassen.
Uns gefällt die Idee, daß durch einen offenen Standard, Vielfältigkeit und Kreativität möglich wird. Und uns begeistert die Idee, selbst Teil dieser Idee zu sein und vielleicht durch unsere Entscheidung mit dazu beigetragen zu haben, daß eine Vision Wirklichkeit wird.

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